01.07.2016

Abschluss eines intensiven Englisch-Jahres

Das Schuljahr 2015/16 war in vielerlei Hinsicht für alle Schülerinnen und Schüler, aber auch Lehrerinnen und Lehrer eine große Herausforderung. Zum ersten Mal fanden die abschließenden Prüfungen aus Englisch, Deutsch und Mathematik in  standardisierter Form statt. Das bedeutet, dass niemand an der Schule bis zu Prüfungsbeginn weiß, wie die Aufgabenstellungen tatsächlich aussehen. Trotz Stundenkürzungen - im abgelaufenen Schuljahr wurde der Freigegenstand „Englische Konversation“ im fünften Jahrgang aus Kostengründen gestrichen - wurden unsere Maturantinnen und Maturanten umfassend vorbereitet und konnten sehr gute Ergebnisse vorweisen: Bei den schriftlichen Prüfungen waren nur 2 Kandidatinnen bzw. Kandidaten negativ, konnten die Note allerdings bei den - ebenfalls zentral erstellten - Kompensationsprüfungen ausbessern. Bei den mündlichen Prüfungen war von nur eines von 24 Prüfungsergebnissen negativ.
Auch bundes- und landesweit haben die HTLs sehr gut abgeschnitten. Trotz der Tatsache, dass es an HTLs nur zwei Wochenstunden Englisch gibt, schnitten die zukünftigen Technikerinnen und Techniker in Englisch und Mathematik besser ab als ihre Kolleginnen und Kollegen aus der HAK oder HBLA. Selbst in Deutsch war der Abstand nur sehr gering. Diese Ergebnisse zeigen, dass HTLs längst nicht mehr eine Schule für so genannte „Sprachenflüchtlinge“ sind. Das bestätigen auch unsere Absolventinnen und Absolventen, die uns immer wieder berichten, dass Englischkenntnisse für ihre berufliche Kommunikation unumgänglich sind. Und dass es dabei nicht um den korrekten Einsatz des „3.Person-s“ geht, haben wir an der HTL längst verinnerlicht!
Die Arbeitsgemeinschaft der Englisch-Lehrerinnen an unserer Schule, bestehend aus Andrea Gratzer, Silvia Preac, Daniela Steinkogler-Gaigg, Birgit Wagenhofer und ARGELeiterin Brigitte Scheutz, hat die neuen Herausforderungen sehr ernst genommen und sich in zahlreichen Sitzungen mit den neuen Richtlinien und der Frage, wie sie bestmöglich im Unterricht umgesetzt werden können, auseinander gesetzt. Teamarbeit, Neugier für Innovationen, ein ausgewogener Methoden-Mix, das Interesse an der individuellen Entwicklung unserer Schützlinge und nicht zuletzt Spaß an der Arbeit im Klassenzimmer haben unser Wirken geprägt - und werden es auch in den kommenden Jahren tun. Wir danken unseren Schülerinnen und Schülern, die diesen Weg mit uns gegangen sind und auch so manches methodische Experiment tapfer mitgetragen haben.

23.10.2017

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